Das Leipziger Tanzgeschehen, es lebe hoch!

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Die TanzTheater-Stadt Leipzig (oh nein, nicht noch ein neuer Hypzig-mus für die Sachsenmetropole …) wächst und gedeiht. Da gibt es – neben den mit jeweils einer eigenen Tanzcompany ausgestatteten städtischen Häusern wie der Oper Leipzig und der Musikalischen Komödie – nunmehr bald einen weiteren, modern ausgestatteten und visionär-optionierten Anlaufpunkt in Sachen Tanz, (Figuren)Theater & Performance: Das in wenigen Tagen mit einem mehrtägigen Festival auf dem Spinnereigelände neu eröffnende Aufführungshaus von Lofft – Das Theater / Leipziger Tanztheater und Tanzlabor Leipzig.

Aber auch andere Kultur- und Mitmach-Institutionen der Stadt bieten den Protagonisten von TanzTheater und Performance stetig (Bühnen- und Workshop)Räume für Neues, sei es die Schaubühne Lindenfels, der Westflügel, das Neue Schauspiel Leipzig, das Werk 2 oder das Ost-Passage Theater – um nur einige stellvertretend zu nennen. Darüber hinaus eröffnen städtische Plätze und chlorophyllhaltige Landschaftsräume immer wieder neue Möglichkeiten, projektbezogene, konzeptionelle und freie Ideen in den städtischen Tanz-Orbit von L.E. und sein Umfeld einzubringen: Sei es in Parks, auf Straßenfesten, in historisch belegten Gebäuden, beim Welttanztag oder an Orten, die sich (noch) vor der neugierig bleibenden Tanzenthusiasten-Schar verbergen.

Tanz spricht mich persönlich auf einer tiefen Ebene an: Er erlaubt es mir als Akteurin wortlos in den momentanen Selbstausdruck zu gehen und als wohlwollend offene Betrachterin etwas von den/m Anderen zu erfahren. Ich freue mich immer wieder sehr darüber, dass es all die facettenreichen Tanzstudios & Anbieter von Tanz, all die leidenschaftlichen Tanzlehrer & Tanzpädagogen in spe, all die grenzüberschreitenden Performer & Explorer gibt, die das Tanznischenleben (und hoffentlich zunehmend mehr das Schulleben) in der Stadt Leipzig bereichern. Für jeden auf dem Tanzweg Seienden gibt es hier etwas zu finden und was noch nicht ist, wird neu kreiert.

Ihnen allen gebührt mein Dank, da sie auf ihre jeweils sehr persönliche Art und Weise mit dazu beitragen, dass Tanz unser aller Leben bereichert, das Tanz innere und äußere Manifestationen überwindet und das Tanz somit zu einem Momentum des Friedens wird. Davon können wir allzeit eine gute Portion brauchen.

Als ich kürzlich zusammen mit Freunden aus Berlin der „Speisekammer“, einem kleinen & feinen Späti in der Leipziger Holbeinstr. Nr. 19 (Quartier Schleußig) einen Besuch abstattete, kam mir die Postkarte „dänce!“ von Tina Mamczur in die Regalquere:

postcard

Postkarte „dänce!“ © Tina Mamczur 

Ein kurzer Blick und das mit wenigen Strichen, dafür eindringlich gezeichnete, „duale Geschöpf“ hatte mein (Tanz)Herz erobert. Vielleicht geht es euch ja auch so 😉 Wenn ihr mehr von der Künstlerin erfahren wollt, dann schaut euch doch mal auf ihren Webseiten (siehe untenstehende Links) um.

Nun denn, auch wenn die Woche gerade noch so ziemlich am Anfang steht, vergesst nicht:

„Tanzen ist Träumen mit den Beinen.“
(aus Finnland)

In diesem Sinne sende ich euch schwebende Grüße aus dem schreibenden Off.

Eröffnung TanzTheaterhaus:
Festival 

Tina Mamczur:
homepage
Yesmaem
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