Kino-Tipp: Wenn wir erst tanzen

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Von einem besonderen Tanzprojekt aus Hoyerswerda erzählt der Dokumentarfilm „Wenn wir erst tanzen“ der unter der Ägide des Regisseur-Dreiergespanns Dirk Lienig, Dirk Heth und Olaf Winkler entstand.

Dirk Lienig, ehemaliger Bühnentänzer und aufgewachsen in der einstigen sozialistischen Vorzeigestadt, kehrte nach vielen Jahren außerstädtischen Wirkens wieder in seine alte Heimat zurück und initiierte hier Anfang 2014 das Kunstprojekt „Eine Stadt tanzt – Le sacre du printemps“. Hierzu fanden seinerzeit 74 Laientänzer*innen unterschiedlichen Alters und mit facettenhaften Biographien, die im Zuge der Nachwendegeschichte z.T. starke Brüche erfahren hatten, den Weg in den Ballettsaal.

Die auf diese Art in Hoyerswerda entstandene, an das meisterliche Werk von Igor Strawinsky angelehnte Choreographie wurde im Jahr 2014 und 2015 mehrmals auf die Bühne gebracht und erhielt überdies den Sächsischen Amateurtheater-Preis für die beste Inszenierung 2014.

Der Film begleitet die Protagonisten über die Entstehungs- und Aufführungszeit des Tanzstücks, zeichnet in einfühlsamen Bildern und Interviews deren persönliche Entwicklung nach und lässt im Verlauf des Filmgeschehens den über die Jahre wieder gewachsenen Stolz der Einheimischen auf das Lebenswerte in ihrer Stadt erkennen.

Am 02. Dezember wurde in der Kulturfabrik Hoyerswerda die Premiere von „Wenn wir erst tanzen“ gefeiert. Nun soll der Dokumentarfilm auch deutschlandweit in die Kinos kommen. Also: Augen auf im Programm-Kino-Verkehr!

homepage zum Film mit Trailer & weiteren Infos:
Wenn wir erst tanzen

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Dirk Lienig

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Kulturfabrik Hoyerswerda
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