Tanzt, tanzt sonst sind wir verloren.

Dieses einprägsame Zitat von Pina Bausch las ich erstmals auf dem Plakat zu dem 2011 in den hiesigen Kinos erschienenen Dokumentarfilm „Pina“ von Wim Wenders. Abgesehen von den großartigen Aufnahmen der filmischen Hommage an die einstige Choreographin und Tänzerin birgt dieser Ausspruch der Grand Dame des deutschen Tanztheaters für mich in aller Einfachheit dieses: Die unglaubliche Dimension dieses schöpferischen Aktes. Das Tanzen begleitet den Menschen schon seit tausenden von Jahren – sei es auf seiner Suche nach dem Lebenssinn, beim Teilen seiner Lebensfreude, aber auch beim Umgang mit und beim Vertreiben seiner ihm ureigensten Ängste.

Seit einiger Zeit verfolge ich mit nahezu kindlicher Neugier die verschiedensten Geschichten und Themen rund um das Tanzen. Sie rühren insbesondere aus dem eigenen Erleben sowie dem Zusammentreffen mit Menschen aus Leipzig (und darüber hinaus), die sich dem Tanz auf ihre ganz persönliche Art widmen (bzw. widmen werden), her. Oft stöbere ich aber auch einfach nur herum und gehe speziellen Hinweisen aus den Print- und Digitalmedien – die meine recherchierende Tanzseele ansprechen – nach, um mich in den alten und neuen Welten des Tanzes (positiv) zu verlieren …

Mit diesem Block möchte ich euch gern teilhaben lassen an meinem danseralen Streifzügen, die bestimmt auch die eine oder andere kleine (nicht nur tanzende) Blume, die sich am Wegesrand zeigt, mit einschließen wird.  Ich freue mich über euer Feedback.